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Vertrauen

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So Einiges fordert dieses Jahr jeden von uns persönlich aber auch uns alle als Gesellschaft immer wieder aufs Neue heraus. Es sind Zeiten, in denen wir wohl alle vermehrt mit unseren Ängsten konfrontiert werden. Doch bieten nicht genau solche Zeiten uns die wunderbare Möglichkeit, wieder bewusster Schritt für Schritt ein Leben zu gestalten, welches nicht geprägt ist von Angst und Unsicherheit, sondern von Vertrauen und Leichtigkeit?

Der erste Schritt auf diesem Weg könnte sein, dass wir unsere Ängste bewusst wahrnehmen und genau herausfiltern, weshalb und wovor wir Angst haben. Diesem unguten Druck auf der Brust, diesem Gefühl der fehlenden Atemluft und dieser inneren Unruhe Raum geben und es benennen: hallo Verlustangst, hallo Verurteilungsangst, hallo Krankheitsangst und Todesangst, hallo Isolationsangst, hallo Existenzangst, hallo Angst vor Fremdbestimmung… Könnten wir dann diese benannte Angst einfach neutral betrachten oder sogar den Versuch wagen, sie zu umarmen? Könnten wir uns dadurch mit unseren Ängsten versöhnen, sie einfach annehmen, ohne zu werten und ohne dagegen anzukämpfen? Könnten wir so unsere Ängste Schritt für Schritt lernen loszulassen?

Unsere Angst bewusst wahrnehmen, sie benennen, sie annehmen und sie dann loslassen kann sehr heilsam sein und uns in unserer Gesundheit stärken. Denn Angst schwächt nachweislich unser Immunsystem und während wir diese schwächende Emotion loslassen schaffen wir kraftvollen Raum und innere Klarheit für mehr Vertrauen. Mehr Vertrauen, dass jeder von uns weiss und fühlt, was gut für ihn ist und was nicht. Mehr Vertrauen, dass wir auch in der aktuellen Zeit unsere eigenen Entscheidungen treffen können und dürfen, weil nur wir selbst für uns wissen was uns gesund hält. Mehr Vertrauen und Mut, unsere Entscheidungen zu fällen, ohne zu vergleichen, ohne zu werten und ohne Angst davor zu haben, was andere darüber denken könnten. Mehr Vertrauen, dass wir alle zusammen Eins sind und wir wieder lernen können, mit Respekt, mit Akzeptanz und mit Mitgefühl gemeinsam einen Weg zu gehen, auch wenn unterschiedliche Meinungen, unterschiedliches Wissen und unterschiedliches Fühlen uns in diesen Zeiten zu trennen scheinen. Mehr Vertrauen, dass wir gemeinsam wieder ganzheitliche Gesundheit finden – körperliche, seelische und geistige Gesundheit, jeder in eigener Verantwortung für sich selbst aber im Respekt und im Mitgefühl vor seinen Mitmenschen und deren Entscheidungen. 

In diesem Sinne bedanke ich mich herzlich für euer Vertrauen in mich und meine Arbeit und wünsche allen von Herzen schöne Weihnachten. Ich wünsche euch vertrauensvolle Zeiten mit Begegnungen voller Respekt und Mitgefühl und vielen warmen, heilsamen Umarmungen.

Härzlich
Ariana Heldstab